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In den vergangenen sechs Jahrzehnten hat sich bei uns ganz viel Wissen um Behälter und Tanks, um Materialien und Ausstattungen, ursprüngliche Verwendungszwecke und Alternativen, Vorschriften und Verordnungen sowie um Transport und Zoll angesammelt. Wir teilen dieses Wissen gerne. Vor allem, wenn es darum geht, junge Techniker und Ingenieure in dieses Spezialgebiet der Verfahrenstechnik einzuführen.
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FAQs – die häufig gestellten Fragen & ihre Antworten
"Ein Tank ist ein Behälter zur Bevorratung bzw. Lagerung oder Transport von Flüssigkeiten oder Gasen und kann fast beliebige Dimensionen annehmen", sagt Wikipedia. Will sagen, beides ist richtig. Aber nicht eindeutig. Bei "Tanks" denken viele auch an Kraftstofftanks bei Autos oder Zweirädern. Oder gar an Panzer. Ähnlich geht es den Behältern. Auch die kennt man in ganz klein (z.B. von Tupperware) bis ganz groß.
Diese Kürzel beschreiben zwei Varianten rostfreien Stahls. V2A (Werkstoffnummer 1.4301) und V4A (1.4571) gehören zur Gruppe der korrosions- und säurebeständigen Stahlsorten. V2A ist nicht geeignet für chlorhaltige Medien im Gegensatz zu V4A (durch seinen Anteil von 2 Prozent Molybdän). V2A wird häufig in der Lebensmittelindustrie eingesetzt, V4A mehr in der Herstellung von Pharma- und Chemieprodukten.
Tanks werden für ungiftige Stoffe wie etwa Wasser benötigt, für giftige Stoffe, Säuren und Laugen und für brennbare Flüssigkeiten wie Kraftstoffe und Öle aller Art sowie für Flüssiggase wie Propan und Butan. Tanks werden auch als Mischer und Kocher in Produktionsprozessen eingesetzt. In ihnen werden Rohstoffe ebenso gelagert wie Halbfertigstoffe und Endprodukte.
Es bedarf weder eine Anzeige noch einer Erlaubnis, wenn man einen Lagerbehälter aufstellen will. Das gilt gemäß TRbF20 auch für die ausschließliche Lagerung von brennbaren Flüssigkeiten der Gefahrklasse AIII. Für nicht entzündliche Stoffe sowieso.
In Deutschland werden die Prüfpflichten für Behälter in den Anlagenverordnungen der Länder geregelt. Für zum Beispiel NRW gilt: Anlagen zur Lagerung wassergefährdender Flüssigkeiten, Klasse Wgk3) mit mehr als 1.000 Litern Inhalt müssen vor ihrer Inbetriebnahme durch einen Sachverständigen geprüft werden. Behälter und Tanks größer 10 Kubikmeter (WgK2) sind im Abstand von fünf Jahren durch einen Sachverständigen zu prüfen. Das gilt auch für Behälter größer fünf Kubikmeter, sofern sie in Wasserschutzgebieten betrieben werden. Örtliche Behörden können weitergehende Anforderungen stellen: am besten bei der Unteren Wasserschutzbehörde - in der Regel bei den Kreisverwaltungen oder Landratsämtern - schlau machen.
Gemäß deutscher Anlagenverordnung (VAwS) müssen Anlagen so beschaffen sein, dass wassergefährdende Stoffe nicht austreten können. Anlagen müssen dicht, standsicher und gegen die zu erwartenden mechanischen, thermischen und chemischen Einflüsse ausreichend widerstandsfähig sein. Undichtheiten müssen schnell und zuverlässig erkennbar sein; betriebsbedingt auftretende Tropfverluste sind aufzufangen. Die Aufstellung muss auf ausreichend befestigtem und tragfähigem Untergrund erfolgen. Im Zweifelsfall ist ein Anfahrschutz zu bauen.
Wenn in einem Behälter wassergefährdende Stoffe gelagert werden, ist nur bei einer doppelwandigen Bauweise keine Auffangwanne erforderlich. Sonst gilt: Austretende Stoffe müssen zurückgehalten werden können. Das Auffangvolumen des Lagerbehälters muss der bei einer Betriebsstörung maximal freisetzbaren Menge entsprechen. Bei Anlagen mit einem Volumen bis zu einem Kubikmeter und für Flüssigkeiten der WGK1 ist kein Rückhaltevolumen erforderlich.
Tanks, wie wir sie anbieten, sind teuer in der Herstellung: das Material - zumeist Edelstahl - ist teuer, Planung, Konstruktion und Produktion sind personalaufwändig. Zudem sind hochwertige Behälter auch nach vielen Jahren genauso funktionstüchtig wie am ersten Tag. Zudem hilft die Kostenersparnis beim Einsatz gebrauchter Tanks neue Anlagen preiswerter anbieten zu können. Gerade dies ist der Grund, warum viele Anlagenbauer zuerst einen gebrauchten Tank suchen, bevor sie einen neuen in Auftrag geben.
Große Behälter, deren Gewicht 1.000 Kilo übersteigt, sind zum einen nur mit schwerem Gerät zu verladen. Große Durchmesser oder ungewöhnliche Längen erfordern zudem Spezialtransportfahrzeuge, um die Behälter von A nach B zu bringen. Hinzu kommt ein hohes Risiko, einen Behälter beim Transport sowie beim Be- und Entladen zu beschädigen. Das will versichert sein.
Sofern ihnen nicht die Abholung lieber ist, kümmern wir uns um den kompletten Transport. Wir beauftragen einen von mehreren Spediteuren unseres Vertrauens, beschaffen die Transportgenehmigung (sofern nötig) und stimmen mit Ihnen einen Liefertermin sowie die Abladung ab.
Eine "Genehmigung zur Beförderung von Ladungen mit Überbreite, Überhöhe und / oder Überlänge und zur Benutzung von Autobahnen oder Kraftfahrstraßen gemäß § 46 Absatz 1 Nummer 5 Straßenverkehrsordnung (StVO) und § 46 Absatz 1 Nummer 2 StVO" ist nötig ab einer Breite der Ladung größer 3,00 Meter, einer Höhe von mehr als 4 Metern oder einer Gesamtlänge des beladenen Lkw größer 22 Meter. Die Logistik von Großbehälter ist in der Regel kein Schwertransport, sondern ein Großraumtransport.
Ja, bis zu dem Moment, wo ein Behälter auf ihrem Betriebshof abgeladen ist, tragen wir das Risiko eventueller Beschädigungen. Tritt ein solcher Fall ein - was zum Glück nur selten der Fall ist - müssen wir gemeinsam schauen, ob eine Reparatur nötig und sinnvoll ist. Für eventuelle Produktionsausfälle, weil ein Tank durch Beschädigung nicht rechtzeitig montiert werden kann, können wir jedoch nicht haften.
Nein, die Erfahrung bestätigt, dass die Kunden überall anfragen, ob der gesuchte Tank bei diesem oder jenem Händler verfügbar ist. Wo sie am Ende kaufen hängt auch davon ab, ob der Preis stimmt oder mögliche Einsparungen nicht von einem teureren Transport aufgezehrt werden.
Die genaue Zahl ist uns nicht bekannt. Wir sehen uns unter den "Big Five". Das sind die fünf größten Betriebe, die regelmäßig mehr als 1.000 Gebrauchttanks am Lager haben. Vier davon haben ihren Sitz in Deutschland, der fünfte ist in Belgien zuhause. Die Konzentration auf Deutschland hat sicher auch viel mit dem starken Anlagenbau in diesem Land zu tun.
In allen Zweigen der herstellenden Industrie werden regelmäßig Anlagen erneuert - alte ausgebaut, neue montiert. Hierbei muss häufig zuerst das Alte dem Neuen Platz machen. Da der Wiederverwendungswert bei zum Beispiel Edelstahlbehältern deutlich über dem Materialwert liegt, laden diese nicht auf dem Schrott, sondern werden den Einkäufern des Fachhandels angeboten. Diese geben telefonisch oder vor Ort ihr Gebot ab. Erhalten sie den Zuschlag, müssen sie häufig die Behälter demontieren und abfahren.
Nein, jein. Jeder Kunde des Fachhandels kann eine präzise Beschreibung jedes einzelnen Tanks erwarten und davon ausgehen, dass der Zustand der Beschreibung zu 100 Prozent entspricht. Nicht auszuschließen ist, dass beim Wiederaufbau zuvor nicht erkennbare Leckagen entstehen. Gute Fachhändler bieten eine Rissprüfung vorab an, in der Regel gegen Aufpreis.
Das hat zweierlei Gründe. Zum einen kann man sie gut im Freien lagern, weil die Werkstoffe in der Regel so hochwertig sind, dass sie nicht korrodieren (rosten). Zum anderen muss man sie im Freien lagern, da sie unter Dach eine ungeheuer große Lagerfläche brauchen würden. Was sich auf die Preise gebrauchter Tanks niederschlagen würde.
Nachlässe kann nur geben, wer vorher Aufschläge vorgenommen hat. Wir denken, dass wir keinen einzigen Tank mehr verkaufen, nur weil er um 10, 20 oder 30 Prozent billiger angeboten wird. Tanks gehören nicht zu den Dingen, die sich ein Anlagenbauer gerne hinlegt, nur weil sie gerade billig sind.
Wie man's nimmt. Es gibt immer wieder welche, die sich schneller verkaufen als erwartet. Und dann auch wieder andere, die jahrelang auf einen Käufer warten. Dann gibt es Zeiten, in denen spezielle Tankgrößen oder -ausstattungen verstärkt nachgefragt werden. Aber das ist stark wechselnd, hat auch damit zu tun, ob zum Beispiel bestimmte Produktionsprozesse neuen Verordnungen oder Gesetzen angepasst werden müssen.
Nein. Manchmal ist ein neuer billiger, weil die Entfernung und damit die Transportkosten oder der nötige Umbauaufwand eines Gebrauchten zu hoch sind.
Sicher. Wir helfen beim Beladen und Sichern Ihrer Ladung. Und wir fragen vorab, ob die Wahl des Lastzugs den Ansprüchen des Transportvolumens gerecht wird. Aus Erfahrung können wir aber sagen, dass es häufig sinnvoller ist, sich einen gebrauchten Tankt anliefern zu lassen. Denn dann tragen nicht Sie als Käufer, sondern der Anbieter die Risiken von Transport und Verladung.
Ja, aber das kommt sehr selten vor. Das hat zum einen damit zu tun, dass Privatleute keine gefährlichen Flüssigkeiten in hohen Mengen lagern dürfen. Und für Unbedenkliches wie das Sammeln von Regenwasser gibt es preiswertere Lösungen als hochwertige Edelstahltanks.
Da gibt es mehrere Punkte. Zum einen muss man hier wohl unsere hohe Bekanntheit und die jahrzehntelange Erfahrung nennen. Zum anderen aber auch unsere starke Serviceorientierung. Wir rüsten Behälter in eigener Werkstatt um und helfen sogar mit eigenen Teams, Behälter aus Anlagen auszubauen oder an ihrem neuen Verwendungsort einzubringen. Das kann nicht jeder in unserer Branche so gut wie wir.
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