Werksneue Tanks & Behälter

Tanks und Behälter für  Lager und Produktion – neu oder gebraucht kaufen?

Junge Projektingenieure sind verunsichert: Soll man Tanks oder Behälter aus Edelstahl, die man für neue Produktionsanlagen oder zur Erweiterung der Lagerkapazitäten benötigt, besser neu oder sinnfälliger gebraucht kaufen? Da nahezu jeder Anwendungsfall unterschiedlich ist, ist auch die Antwort auf diese Frage nicht ganz einfach. Aber aus der Praxis ergeben sich viele wertvolle Hinweise.

Wer eine neue Prozessanlage entwickelt, muss auch die Volumina der enthaltenen Tanks definieren und festlegen, welche Leistungsmerkmale sie erfüllen müssen und welche Ausstattung sich daraus ableitet. So entsteht eine Konfiguration, auf deren Basis man sowohl den Preis für einen Neubau abfragen oder sich auf die Suche nach einem gebrauchten Behälter begeben kann.

Was spricht für einen neuen Tank?

Zuallererst die Tatsache, dass man ihn haargenau so bekommen kann, wie man ihn braucht. Und das von unterschiedlichen Herstellern. Dabei sind jedoch geringfügige Qualitätsunterschiede ebenso zu beachten wie auch Preisunterschiede. Neue Tanks werden gerne genommen, wenn zum Beispiel eine ganze Reihe gleicher Tanks – von Fachleuten Batterie genannt – entstehen soll. Denn bauartgleiche Tanks sind im Gebrauchthandel eher die Ausnahme, gerade wenn es um mehr als zwei oder drei geht. Wer auf die Ästhetik seiner Produktion oder seines Lagers besonderen Wert legt, sollte dennoch nicht versäumen, den nächsten Gebrauchttankhändler zu fragen, was er zu bieten hat.

Was spricht gegen einen neuen Tank?

Neben dem in der Regel deutlich höheren Preis vor allem die Verfügbarkeit. Kaum ein Hersteller oder Händler hat eine nennenswerte Auswahl individualisierter Behälter auf Lager. Zu groß wäre der Kapitaleinsatz, zu hoch die Lagerkosten. Deshalb werden die meisten Tanks erst nach Bestellung gefertigt. Und das kann dauern. Lieferzeiten von mehreren Wochen sind Standard, mehrere Monate keine Seltenheit. Punkt zwei sind die in der Regel höheren Kosten. Gebrauchttanks sind in der Regel deutlich preiswerter.

Was spricht für einen gebrauchten Tank?

Die Konfiguration des Projektingenieurs kann man genauso an die großen deutschen Tank-Handelshäuser senden. Unternehmen wie Heuer Tanks in Rheda-Wiedenbrück haben in der Regel viele hundert Tanks auf Lager. Die Chance, dass einer davon die Anforderungen erfüllt ist relativ groß. Auch allein deshalb, weil die Experten natürlich auch wissen, ob und wie man jeden Tank aufrüsten und damit für einen neuen, spezifischen Einsatz fit machen kann.
Für einen gebrauchten Tank spricht auch der in der Regel deutlich günstigere Preis. Und das bei gleicher Qualität. Denn das Hauptmaterial, aus dem Prozess- und Lagertanks bestehen, ist Edelstahl in seinen unterschiedlichen Ausprägungen. Und der rostet nicht, daran ist auch nach vielen Jahrzehnte Nutzung kein Vergang. Nicht zuletzt können gebrauchte Behälter umgebaut, das heißt, für einen neuen Zweck umgebaut oder aufgerüstet werden.
Für einen gebrauchten Behälter spricht nicht zuletzt eine horrende Energieersparnis. Denn ein gebrauchter Tank muss nicht neu produziert werden. Diese Weiternutzung (Wiederverwertung wäre das falsche Wort) schont die Umwelt erheblich. Unternehmen, die auf den Umweltschutz Wert legen, suchen deshalb immer zuerst nach gebrauchten Behältern.
Last but not least – und das ist oft der wichtigste Grund, sich für einen gebrauchten Tank zu entscheiden – ist die Lieferzeit. Denn die beträgt bei gebrauchten Tanks nicht Wochen oder Monate, sondern meistens nur wenige Tage.

Worauf muss man beim Kauf eines Gebrauchttanks achten?

Viele Käufer fragen nach dem letzten Einsatzzweck. Vielleicht auch, weil sie als Lebensmittelverarbeiter keinen Tank haben wollen, der zuvor in Chemie, Healthcare oder Pharma eingesetzt wurde. Edelstahl – das Material, aus dem die meisten Tanks bestehen – nimmt selbst nach jahrelanger Nutzung weder Geruch noch Geschmack an. Und eine gründliche Reinigung jedes Tanks sollte jedem guten Händler eine Selbstverständlichkeit sein.
Für einige Prozesse dürfen nur bauartgeprüfte Tanks eingesetzt werden. Das können viele der Neutank-Hersteller ebenso wie die Gebrauchttankhändler. Tanks solcher Art besitzen Papiere, die unbedingt mitgeliefert werden müssen.

Neu oder gebraucht - Wann macht es keinen Unterschied?

Beide müssen vom Ort der Herstellung beziehungsweise vom Lager des Gebrauchthändlers zum Käufer transportiert, beide müssen in ein Gebäude und in eine Anlage integriert werden. Da industrielle Großbehälter auch schon mal breiter oder länger sind als Standard-Ladegut, kümmern sich um den Transport per Straße oder auch per Binnenschiff Speditionen, die sich auf „dicke Dinger“ spezialisiert haben. Vorteile für den Käufer können hier nur generiert werden, wenn der Weg ein kürzerer ist. Tankkäufer sollten deshalb immer zuerst bei dem nächstliegenden Händler oder Hersteller anfragen.
Hinzu kommt, dass beide Behälterarten – ob neu oder gebraucht – in eine Immobilie oder eine Anlage integriert werden müssen. Diese ebenso großen wie schweren Bauteile sollten nur von Fachfirmen eingebracht werden, sonst ist der Schaden schnell größer als der Nutzen. Gerade die Händler von Gebrauchttanks haben oft Experten im Hause oder eine Fachfirma an der Hand, die kümmern sich auch um den Einbau. Wie zum Beispiel auch um den Ausbau alter Tanks.

Warum auch Sie bei Ihrem Gebrauchttankhändler bestens aufgehoben sind.

Die Gebrauchttankhändler wie Heuer Tanks sind auch die ersten Ansprechpartner, wenn man einen alten durch einen neuen Tank ersetzen will. Denn sie nehmen auch die nicht mehr benötigten Behälter in Zahlung. Oft kann der Tausch sogar mit einem Transport erledigt werden. Auch so kann man die Kosten für einen neuen Tank weiter reduzieren.
Nicht zuletzt ist die europäische Gebrauchttank-Handelsbranche bestens miteinander vernetzt. Die Guten nehmen gerne Suchaufträge an, wenn sie nicht selbst helfen können. Und fragen dann bei ihren Kollegen nach, ob einer die Wunsch-Konfiguration an den Kunden liefern kann. Diesen Service nutzen Jahr für Jahr viele hundert erfahrene Projektingenieure, weil sie damit in der Regel schneller zum Ziel kommen, als wenn sie selbst bei mehreren Tanklieferanten anfragen müssten.

Der kürzeste Weg – die Anfrage bei Ihrem Gebrauchttank-Händler

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